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“ICO”: Ahnenforschung im Traumschloss

ESSAY Fumito Ueda schuf mit dem Computerspiel ICO ein stilles Meisterwerk. Doch die bemerkenswerte Architektur dieses Gedankengebäudes steht auf einem Fundament, an dem verschiedene grosse Künstler und Träumer gearbeitet haben.
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Splatter im Märchenwald: Till Kleinerts “Der Samurai”

MONSTER-INTERVIEW mit Till Kleinert zu seinem Film “Der Samurai”. Thematisiert: Genrekino und das Aufwachsen in der Provinz, Sexismus auf Fantasy Film Festivals, die deutsche Filmlandschaft, Computerspiele und Asia Extreme, und eigentlich alles andere, was sonst noch zählt.
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Jonathan Glazers “Under The Skin”: Pass auf, es ist eine Falle!

KRITIK von Jonathan Glazers “Under The Skin”, einem der seltenen Filmen, die man sogar im übervollen Rahmen eines Festivals unverkennbar als bleibend erkennt.
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Cage aux folles: David Cages Film-Komplex

ESSAY Wenn man ihn nur lassen würde: Einige Anmerkungen zum ‘auteur’ David Cage, seine filmischen Ambitionen, seine Rezeption im Feuilleton, und zu dringend notwendiger Gelassenheit.
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Paragaming: Über die gesprengte Hirnschale zum Herz

LONG ASS ESSAY Auf der Müllhalde wartet die Wahrheit: Über die Faszination schlechter Spiele (und Filme) und die Bedeutung von BADTRUTH.
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“Kakurenbo”: Kein Verstecken, kein Davonrennen

KRITIK von Shuhei Moritas und Daisuke Sajikis erstaunlichem DIY-Anime. Acht Kinder verlieren sich beim Spiel in den Eingeweiden eines verlassenen Stadtteils. „Kakurenbo“ bedient sich zu gleichen Teilen bei japanischen Märchen, urbanen Distopien und dem Horror-Genre, um dem Zuschauer eine halbstündige Lektion im Unheimlichen zu erteilen.
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Slapstick im Computerspiel: Newtons überforderte Kinder

ESSAY In dem ich argumentiere, dass Slapstick die Ultima Ratio des Humors in Computerspielen ist.
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Zerfallende Geschichten: Tschechische Animation und die Spiele von Amanita Design

LONG ASS ESSAY Über das tschechische Animationskino, die zwei Gesichter Prags, die Ästhetik des Ruinierten und die Spiele von Amanita Design.
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Shinya Tsukamotos “Vital”: Wunder des Verwundbaren

KRITIK von Shinya Tsukamotos “Vital”, mit dem der Altmeister des donnerenden Cyberpunk die Stille entdeckte und auf seine gewohnt kompromisslose Art einen ungewohnt meditativen Film über Tod, Erinnerung und Liebe schuf. Shinya Tsukamotos Karriere ähnelt in Form den Gebilden und Kreaturen, die ihn berühmt machten und Zeit seines Schaffens begleiteten – seltsam organisch sind sie…
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Sion Sonos “Love Exposure”: Alles Menschenmögliche

KRITIK von Sion Sonos „Love Exposure“. Coming of Age-Story, Verwechslungskomödie, Travestie, Karate-Flick, Sozialfarce, Milieustudie, High School-Romanze, Splatterorgie, Grand Guignol und und und und und: Sion Sono fasst mit „Love Exposure“ in knapp vier Stunden mehrere Jahrzehnte japanischer Pop-Kultur zusammen und führt sie zugleich zu einem Höhepunkt. Mit einem Wort: Wahnsinn. Jorge Luis Borge hat „Barock“…
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Zum Kino von Shinji Aoyama und Bong Joon-ho: Den Verzerrer am Anschlag

ESSAY zum Kino Shinji Aoyamas und Bong Joon-hos. Mit einem eleganten Coup gelang es dem NIFFF 2009, gleich zwei Ehrengäste vorzuladen. Offizieller Titelträger war Shinji Aoyama, der sich am Festival des fantastischen und Genre-Films endlich einmal verstanden fühlte. Mit mindestens ebenso grossen Ehren bedacht wurde aber Jury-Präsident Bong Joon-ho, dem zwar keine Retrospektive, aber immerhin…
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Shinya Tsukamotos “Haze”: 1 Mann, 2 Kubikmeter Beton & 1 raues Erwachen

KRITIK von Shinya Tsukamotos „Haze“. Und irgendwo auch eine Einführung in meinen Respekt vor dem Regisseur, den ich einmal einen der konsequentesten und originellsten unserer Zeit nannte.
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“Tokyo X Erotica” von Takahisa Zeze: Pink & The Brain

KRITIK von „Tokyo X Erotica“ von Takahisa Zeze, der Sex-Filme als Mittel der Gesellschaftskritik und metaphysischen Spekulation schafft. (Und diesem Blog den Titel gegeben hat.)
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Gus Van Sants “Paranoid Park” und die Todes-Trilogie: Am anderen Ende der Unschuld

KRITIK von Gus Van Sants “Paranoid Park” und seiner Todes-Trilogie. Nach einem tödlichen Ausflug in die Wüste, einem High School-Massaker und dem Tod eines Rockstars wendet sich Gus van Sant in seinem neuesten Film der Skaterszene von Portland zu. Und schliesst damit (beinahe) nahtlos an seine elegische Trilogie über den Tod im Medienzeitalter an.
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Monte Hellmans “Two-Lane Blacktop”: Man muss sich Sisyphus als autofahrenden Menschen vorstellen

KRITIK von Monte Hellmans „Two-Lane Blacktop“. Was waren noch einmal die Zutaten eines zünftigen Road Movies? Eine bolztaugliche Strasse? Check! Aussenseiter gegen den Rest der Welt? Check! Grölende Tunes, dröhnende und brummende Motoren? Doppel- und Dreifach-Check!!! Und dennoch ist „Two-Lane Blacktop“ anders. Und zwar ganz schön.
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Herk Harveys “Carnival of Souls” und Christian Petzolds “Yella”: Einfach nicht tot zu kriegen

WÜRDIGUNG von Herk Harveys „Carnival of Souls“. Ein für 30’000 Dollar gedrehtes B-Movie wird frühzeitig auf dem Friedhof der Billighorror-Filme begraben, um zwanzig Jahre später wieder aufzuerstehen als Inspiration für Kritiker, Kultfilmfans und findige Film- und Buchautoren: Eine Würdigung des „films that wouldn’t die“ anlässlich des Kinostarts seines späten Nachkommen „Yella“.
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Christian Petzolds “Yella”: Horror Vacui

KRITIK von “Yella”, in dem Christian Petzold B-Movie-Klassiker mit der ostdeutschen Wirtschaftskrise zusammenführt. Und damit den ultimativen Horrorfilm für die Generation Praktikum schafft. In Christian Petzolds “Die innere Sicherheit”, waren es die Mitglieder der RAF, die von der Geschichte überholt und überfahren eine Schattenexistenz in einer Welt führten, in der sie längst jeden Platz verloren…
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Die Poesie der auswegslosen Gewalt: Park Chan-wooks Vengeance-Trilogie

Früher ESSAY zu Park Chan-wooks Vengeance-Trilogie. Nur einer von vielen, vielleicht aber der beste Grund für einen Besuch des NIFFF 2007 ist die Anwesenheit des südkoreanischen Regisseurs Park Chan-wook, der sich den Ruf eines der innovativsten und radikalsten Filmemacher dieses Zeit erarbeitet hat. In Neuchâtel wird in einer Retrospektive seines Werks auch die Trilogie zu…