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Herk Harveys “Carnival of Souls” und Christian Petzolds “Yella”: Einfach nicht tot zu kriegen
WÜRDIGUNG von Herk Harveys „Carnival of Souls“. Ein für 30’000 Dollar gedrehtes B-Movie wird frühzeitig auf dem Friedhof der Billighorror-Filme begraben, um zwanzig Jahre später wieder aufzuerstehen als Inspiration für Kritiker, Kultfilmfans und findige Film- und Buchautoren: Eine Würdigung des „films that wouldn’t die“ anlässlich des Kinostarts seines späten Nachkommen „Yella“.
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Christian Petzolds “Yella”: Horror Vacui
KRITIK von “Yella”, in dem Christian Petzold B-Movie-Klassiker mit der ostdeutschen Wirtschaftskrise zusammenführt. Und damit den ultimativen Horrorfilm für die Generation Praktikum schafft.
In Christian Petzolds “Die innere Sicherheit”, waren es die Mitglieder der RAF, die von der Geschichte überholt und überfahren eine Schattenexistenz in einer Welt führten, in der sie längst jeden Platz verloren hatten. Im nur lose verwandten Nachfolger “Gespenster” waren es die persönlichen Geister der Ver
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Unter meiner Tochter Fenster
KURZGESCHICHTE, zu gleichen Teilen inspiriert von der Schönheit des englischen Genitivs, Kafkas “Ein altes Blatt”, verkappter Teenager-Erotik und der Schwierigkeit, sich als Jungerwachsener vorzustellen, was es heissen muss, Vater zu sein.
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Short & Lonesome Road
KURZGESCHICHTE/ROAD STORY, in der ich anscheinend versucht habe, den Anblick eines rostigen Sonnenuntergangs und das Geräusch knarzender Cowboy-Stiefel nach Finnland zu verfrachten.
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Die Poesie der auswegslosen Gewalt: Park Chan-wooks Vengeance-Trilogie
Früher ESSAY zu Park Chan-wooks Vengeance-Trilogie. Nur einer von vielen, vielleicht aber der beste Grund für einen Besuch des NIFFF 2007 ist die Anwesenheit des südkoreanischen Regisseurs Park Chan-wook, der sich den Ruf eines der innovativsten und radikalsten Filmemacher dieses Zeit erarbeitet hat. In Neuchâtel wird in einer Retrospektive seines Werks auch die Trilogie zu sehen sein, die massgeblich für diesen Erfolg verantwortlich ist. Grund genug, Parks Rache-Epos einmal in seiner Gesamtheit Revue passieren zu lassen.
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Our Reality Is Better: Videogame-Realismus
ESSAY in drei Teilen über das, was man ‘Videogame-Realismus’ in Comic und Literatur nennen könnte.
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Die Verwendung des Plurals als Verzweiflungstat
KURZGESCHICHTE, in der keine Körperflüssigkeiten herumspritzen, aber dafür Fett, obwohl Körperflüssigkeiten passender wären, wenn man damit primär Augensekrete meint.
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#1 Mom
KURZGESCHICHTE, in der ich, erneut, irgendwann anfangs 20 versucht habe, die Tücken des Älterwerdens und Elternseins zu reflektieren. Den ersten Satz habe ich verbatim so geträumt. Man verurteile mich, wie es mir gebühre.
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Das Skelett der Hörigkeit
SKIZZE von meiner ersten Pragreise, auf der ich in einer Schule übernachtet habe, der der Geist ausgetrieben wurde.
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Parabel vom Apfelpflücken
Apokalyptisch-optimistischer TAGEBUCHEINTRAG über die Freuden der Natur und des Wortzes “hutzelig”.
